Beginners Guide Qual der Wahl

BASICS 2: Das Prinzip der Meilen

Written by Seb

! Vielfligerprogramme belohnen die Treue eines Kunden zu einer Airline. Das lässt sich ungefähr mit einer Stempelkarte bei eurem lokalen Imbiss vergleichen. Nach 12 abgestempelten Tagesessen erhaltet Ihr das 13 umsonst.

  1. Treuekarten dienen den Meisten als Möglichkeit Geld zu sparen

Ich bin mir sicher, dass die ein oder andere Karte sich im Geldbeutel versteckt. Der Grund ist einfach. Die Menschheit war Jahrhunderte lang eine Jäger- und Sammler Gesellschaft.  Das hat sich bis heute nicht wirklich geändert. Heute liegt der Unterschied nur darin, dass wir unsere Loyalität einem Unternehmen verschreiben und im Gegenzug Rabatte und spezielle Angebote erwarten.

2. Die Airlineindustrie brachte es zur Perfektion.

Als American Airlines im Jahr 1981 das Erste Frequent Flyer Programm der Öffentlichkeit vorstellte, war Ihr Ziel ganz klar formuliert. Kunden, die häufig einen Flug mit American buchen, sollten eine bevorzugte Behandlung erhalten. Damit war AAdvantage geboren. Kurze Zeit später zogen United, Delta und TWA nach.
Nachdem die größten Airlines in Amerika ein Vielfliegerprogramm anboten, wurde es zu einem Muss für alle restlichen Airlines auf der Erde.

3. Jeder Profitiert – Vor allem die Airlines selbst

Eins muss aber klar sein. Zuerst Profitiert die Airline und dann der Kunde.

Eventuell…

Kundenbindungsprogramme sind in erster Linie Gewinnmaschinen der Airlines. Keine Airline wird öffentlich preisgeben, wie viel Gewinn mit diesen Programmen erzielt wird. Dazu sind sie einfach zu rentabel. Der große Vorteil besteht darin, dass diese Programme unabhängig vom Flugbetrieb betrieben werden können. Die Gewinne wandern direkt zur Airline.

 

4. Warum halten speziell Airlines die Programme am Laufen ?

Diese Programme sind unverzichtbar für die Airline – versprechen sie doch folgenden Slogan: ” Heute Fliegen, morgen Freiflug einlösen ” Ganz richtig! Ein Versprechen und es kostet sie in den meisten Fällen keinen Cent. Der Hintergedanke ist relativ simpel. Die Airlines möchten es dem Kunden schmackhaft machen, sich auch für ein etwas teureres Ticket zu entscheiden. Man verdient sich ja die Meilen zum späteren Einlösen. Eine brillante Idee. Heute das Ticket verkauft, den Konkurrenten ausgestochen und Gewinn eingestrichen. Doch so einfach ist die Angelegenheit leider nicht.

5. Kunden werden zu treuen Kunden des Vielflieger-Programms. Auch wenn sie nicht fliegen…

Heutzutage ist es relativ einfach, Meilen zu sammeln. Dazu muss man nicht unbedingt fliegen. Alle Airlines bieten dazu den Punkt ” Meilen am Boden sammeln an”. Bei diesem Punkt kaufen zum Beispiel Kreditkartenanbieter, Versicherungen und Banken Meilen bei der Airline ein. Diese werden dann mit dem zu verkaufendem Produkt angeboten. Diese Firmen möchten einen Anreiz bieten, sich genau für dieses Produkt zu entscheiden.

Es gibt keine einzelne Transaktion, bei der ich mir nicht über die Möglichkeit der zusätzlichen Meilen Gedanken machen würde. Genau das ist der Hintergedanke. Einkäufe, die man generell tätigt, sollte man daher mit der Kreditkarte der Airline bezahlen. Mehr dazu in weiteren Blogposts.

6. Prämien für eingelösten Meilen können sehr lukrativ sein.

Vorausgesetzt man hat eine Strategie die Meilen richtig einzulösen. In diesem Blog werdet Ihr erfahren, bei welchen Deals es sich lohnt die Meilen zu sparen oder für einen Prämienflug einzusetzen.

AIR BERLIN

Nur mit Meilen wird die Business Class von AIR BERLIN erst richtig Erschwinglich.

7. Das Erfolgsrezept

Der lukrativste Weg ist momentan das richtige Verteilen von Einkäufen auf verschieden Kreditkarten.  Eine Familie sollte im Jahr genug Ausgaben haben um damit einen Freiflug einlösen zu können. Vertraut mir es ist möglich!

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